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Vor Ort

Lokal- und regionalgeschichtliche Ergänzungstafeln

Erweitern Sie die Ausstellung "Umbruch Ost" mit eigenen Ausstellungstafeln zur Lokal- bzw. Regionalgeschichte und nehmen Sie mit diesen Tafeln zugleich an einem Wettbewerb im Rahmen der Finissage der Ausstellung am 3. Oktober 2021 teil.

Sie planen, die Ausstellung „Umbruch Ost. Lebenswelten im Wandel“ bei sich vor Ort im Rathaus, im Museum, in der Volkshochschule oder Stadtbibliothek zu zeigen? Sie holen die Schau an Ihre Schule, in Ihre Kirchgemeinde, Ihr Unternehmen oder in die örtliche Shopping Mall?  Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, die Ausstellung um lokal- oder regionalgeschichtliche Perspektiven zu erweitern.

Erzählen Sie auf eigenen Ausstellungstafeln von den Umbrüchen, die in den Jahren nach 1990 die Lebenswelten Ihrer Bürgerinnen und Bürger prägten. Rufen Sie mit Bildern und Texten den Wandel in Erinnerung, den Ihre Stadt oder Gemeinde seit 1990 durchlaufen hat. Ihre Ausstellungstafeln könnten vom demokratischen Neuanfang berichten, von der Aufarbeitung der SED-Diktatur vor Ort, vom allzu oft vergeblichen Kampf um den Erhalt örtlicher Betriebe und Arbeitsplätze, ebenso wie von geglückten Betriebssanierungen, von wirtschaftlichen Neuanfängen und dem Gründergeist so vieler Frauen und Männer. Oder erarbeiten Sie eine Tafel (oder mehrere) zu Ihrer Unternehmensgeschichte, zur Arbeit Ihrer Kirchgemeinde, zur Entwicklung Ihrer Schule, Hochschule oder Universität, Ihres Jugendclubs, Ihres Theaters oder Orchesters, Ihres Museums oder Ihrer Gedenkstätte! 

Sie zeigen die Ausstellung in Westdeutschland? Auch hier gibt es viele Geschichten des Umbruchs, die es wert sind, in Erinnerung gerufen zu werden: Dokumentieren Sie, wie Ihre Stadtverwaltung, örtliche Parteien oder Verbände 1989/90 und danach praktische innerdeutsche Solidarität übten, bei der Unterstützung des demokratischen Neuaufbaus in den Partnergemeinden oder später bei der großen Flutkatastrophe. Oder schärfen Sie mit einer Ausstellungstafel den Blick dafür, dass auch in Ihrer Stadt oder Gemeinde viele Frauen und Männer einen Beitrag zum Gemeinwesen leisten, die vor oder nach 1989 aus Ostdeutschland zugezogen sind. Die möglichen Themen sind mannigfaltig. Sie entscheiden darüber, was Ihnen wichtig ist!

In drei Schritten zur Ergänzungstafel

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Zutaten

Für jede Ergänzungstafel benötigen Sie zunächst eine zündende Idee. Des Weiteren einen kompakten Titel, einen Ausstellungstext von circa 1.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen), sieben digitale Fotos oder Dokumentenfaksimiles (in einer Auflösung von 200–300 dpi) samt Quellennachweisen und Bildlegenden (200–300 Zeichen inkl. Leerzeichen) sowie die Genehmigung der Rechteinhaber, die Fotos im Rahmen der Ausstellung zu verwenden.

Suchen Sie sich bei Bedarf Partner vor Ort, um die Inhalte Ihrer Ausstellungstafeln etwa im Rahmen von Schulprojekten, in Kooperation mit örtlichen Museen, Geschichtsvereinen oder Ihrem Stadtarchiv zu erarbeiten. Fragen Sie Ihre Lokalzeitung, ob sie Ihr Vorhaben als Partner unterstützt. Dort finden Sie nicht nur kompetente Autorinnen und Autoren oder Redakteure, die Ihre Texte bearbeiten können, sondern im Idealfall auch Fotos aus den 1990er Jahren. Oder verbinden Sie Ihr Vorhaben mit einem Aufruf an die Bürgerschaft, Fotos für das Projekt zur Verfügung zu stellen. 

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Gestaltung - Wir helfen Ihnen

Wir stellen Ihnen ab Dezember 2019 eine Gestaltungsvorlage für die Ergänzungstafeln in folgenden Formaten zum Download zur Verfügung: als offene Adobe-InDesign-Datei sowie als bearbeitungsfähige PDF-Datei. Für beide Dateivarianten benötigen Sie mehr (Adobe InDesign) oder weniger (PDF-Datei) versierte Mitstreiterinnen und Mitstreiter, die über entsprechende Kenntnisse und Software verfügen. Auch für diese Hürde werden Sie bei sich vor Ort Unterstützer oder Dienstleister finden!

Alternativ haben Sie die Möglichkeit, den Grafiker der Ausstellung „Umbruch Ost“, Dr. Thomas Klemm (Leipzig), mit der Ausführung des Layouts und der Drucklegung Ihrer Ergänzungstafel/n zu beauftragen. Voraussetzung: Sie liefern sämtliche Tafelinhalte (Titel, Texte, Bildlegenden samt Quellenangaben, Fotos sowie Logos) entsprechend der unter Punkt 1 genannten Maßgaben. Die Kosten belaufen sich wie folgt:

1 Ergänzungstafel: 250 Euro
2 Ergänzungstafeln: 400 Euro
3 Ergänzungstafeln: 500 Euro
Jede weitere Tafel: 100 Euro.

Die Preise (inkl. MwSt.) enthalten einen Korrekturdurchgang, den Druck und Versand von jeweils einem DIN-A1-Plakat sowie der PDF-Datei mit den Druckdaten Ihrer Ausstellungstafel/n. Weitere Formate (z.B. 215 Zentimeter (h) x 85 Zentimeter (b)) sind auf Anfrage möglich. 

Natürlich können Sie die Gestaltung Ihrer Tafeln auch gänzlich selbst in die Hand nehmen, wobei das Format DIN A1 die Voraussetzung dafür ist, am nachfolgend beschriebenen Wettbewerb teilzunehmen.

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Präsentation

Sie haben die Schritte 1 und 2 erfolgreich bewältigt? Dann wünschen wir Ihrer Ausstellungspräsentation ein großes, interessiertes Publikum und freuen uns über Fotos von der Premiere sowie Kopien von Presseberichten u.ä. 

Wettbewerb

Die Herausgeber der Ausstellung – die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Beauftragte der Bundesregierung für die Neuen Bundesländer – prämieren die zehn besten Ergänzungstafeln zur Ausstellung! 

Übermitteln Sie Ihre Tafeln als druckfähige PDF-Datei mit der Genehmigung, diese online (u. a. auf der Webseite www.umbruch-ost.de) und offline zu präsentieren. Eine Jury wird Ergänzungstafeln auswählen, die bei der großen Finissage der Ausstellung „Umbruch Ost. Lebenswelten im Wandel“ am 3. Oktober 2021 im Rahmen der Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in Halle (Saale) präsentiert werden. Dieses Ereignis möchten wir gemeinsam mit den vielen Ausstellungsmacherinnen und -machern feiern! Deshalb haben wir für die Nacht vom 2. auf den 3. Oktober 2021 in Halle 100 Doppel- bzw. Einzelzimmer reserviert, sodass von jeder Einrichtung, die auf der Finissage eigene Tafeln ausstellt, jeweils ein bis zwei Vertreterinnen und Vertreter unsere Gäste sein werden. Die Anreise erfolgt auf eigene Kosten. Am Vorabend des Tags der Deutschen Einheit werden im Rahmen einer großen Party die zehn besten Einreichungen prämiert.

Sie überlegen oder planen, Ihre Ausstellung mit eigenen Themen zu erweitern? Der Koordinator des Ausstellungsprojekts Dr. Georg Gremske steht Ihnen für Rückfragen gerne zur Verfügung (g.gremske@bundesstiftung-aufarbeitung.de).